Wenn
Sie die Region Ica besuchen, sollten Sie folgende
Plätze besichtigen:
In der Stadt:
Die Lagune Huacachina: Diese
wunderschöne Lagune, umgeben von Dattelpalmen und Dünen,
befindet sich fünf Kilometer von der Stadt Ica entfernt. Einer
Legende nach, hört man in Vollmondnächten das Weinen einer
Jungfrau, die sich in der Lagune das Leben nahm, nachdem sie ihren
Liebsten in einer Schlacht verlor.
Achirana del Inka: Dies ist ein Bewässerungskanal,
der von den Inkas vor mehr als 500 Jahren konstruiert wurde. Dieser
Kanal bewässert auch heute noch die Bezirke von Tate und Umgebung.
Cachiche: : Es handelt sich hierbei um einen Häuserkomplex, der durch die so genannten "Hexen von Cachiche" bekannt ist; Diese Heilerinnen waren fähig alle Übel und emotionalen Schäden zu heilen. Dieser sehr ruhige Ort liegt vier Kilometer von Ica entfernt. 1856 wurde eine Kapelle konstruiert, auf deren Fassade Symbole der "Santería" zu sehen sind.
Weitere sehenswerte Plätze sind:
die Kathedrale von Ica (18. Jahrhundert); die kolonialen
Häuser des Marqués de Torre Hermoza und von José
de la Torre Ugarte (Autor der peruanischen Nationalhymne). Ferner
sollten Sie die Weinkeller von Vista alegre, Tacama und Ocucaje
besuchen.
Umgebung
Die Linien von Nazca: In der
Pampa von San José und auf den Hügeln des Tales des
Río Grande bildeten die alten Peruaner dieser Zone ein enormes Netz an stilisierten
Linien und Zeichnungen von Pflanzen und Tieren (verschiedene Vögel,
einen Affen, eine Spinne, einen Fisch usw.), die sich über
eine Fläche von 500 km² erstrecken.
Aufgrund ihrer einzigartigen Merkmale sind die Geoglyphen von Nazca eines der größten Geheimnisse der Archäologie. Einige Forscher, wie die deutsche Mathematikerin Dr. Maria Reiche, die diese Gegend mehr als 50 Jahre lang erforschte, meinen, dass die Linien das größte astronomische Observatorium der Welt darstellen. Andere, wie der Forscher Johann Reinhard, einer der Hauptforscher der heiligen Stätten Perus, meint, dass die Linien heilige Wege für den Kult am Wasser und der Fruchtbarkeit der Erde, darstellen. Neue Theorien bestätigen, dass die Nazcalinien mit unterirdischen Wassersystemen in Verbindung stehen.
Der Nationalpark von Paracas:
Dieser Nationalpark liegt im Bereich von Pisco - Ica und erstreckt sich über eine Fläche von 335 000 Hektar. Es ist das einzige geschützte Gebiet Perus, welches auch das Meer einschließt. In dieser Zone leben Spezies wie: Seehunde (Otaria byronia und Arctocephalus australis), Humboldt - Pinguine (Spheniscus humboldti), Chingungo (Lutra felina), Delphine und 200 Vogelarten (heimische Vögel und Zugvögel) - darunter finden sich der Condor andino (Vultur gryphus) und Flamingos (Phoenicopterus chilensis).
Die
"Kathedrale": Sie ist eine natürliche Formation, die durch Erosion entstanden ist. Dieses natürliche Monument im Nationalpark von Paracas hat die Form einer Kuppel mit einem Turm. Im Inneren dieser Formation lebt eine große Vielfalt an Wasservögeln ("Piquero", "Chuitas", "Zarcillo")
Das
"Candelabro":
Im Bereich des Hafens "El Chaco", im Nationalpark von
Paracas, befindet sich das berühmte "Candelabro",
ein Scharrbild
im Sand, ähnlich der Geoglyphen von Nazca.
Manche glauben, dass dies vielleicht ein Symbol der Piraten gewesen
sein könnte.
Cahuachi:
Es handelt sich um ein zeremonielles Zentrum, könnte aber auch ein administratives Zentrum gewesen sein; dieses Zentrum besteht aus zwei Pyramiden aus Ziegeln, und besitzt große Plätze und Friedhöfe. Seine Fläche erstreckt sich über 25 km². Für viele Forscher handelt es sich hierbei um die Hauptstadt der Nazcakultur. Diese Stätte liegt 17 km im Norden von Nazca. In der näheren Umgebung von Cahuachi befinden sich mehrere Reihen von Holzpflöcken, die auf das Vorhandensein von Gräbern hinweisen. Diese gehören der späten Phase der Kultur Nazca an.
Aquädukte
von Cantayoc: Die "Wasseringenieure" der Nazcakultur
konstruierten aus glatten Steinen
ein Kanalnetz und unterirdische Aquädukte, die bis heute noch
funktionieren und zur Bewässerung der Äcker dienen.
Die Aquädukte befinden sich vier Kilometer östlich der Stadt Nazca
(Provinz Ica). Es sind Stollen, die in einigen
Fällen eine Tiefe von 12 m erreichen.
In der Nähe befindet sich die inkaische Niederlassung "Paredones"
und das Observatorium einer Geoglyphe in Form eines "Webstuhls".
Diese Geoglyphe erhielt ihren Namen, da sie
eine Nadel und mehrere Spiralen darstellt, die Wollknäuel sein könnten.
Chauchilla:
Dieser beeindruckende preinkaische Friedhof befindet sich 28 km
südöstlich von Nazca. Man nimmt an, dass
diese Stätte aus dem Jahre 1100 n. Chr. stammt. Die durchgeführten
Studien zeigen, dass es hier mehr als 400 Gräber und tausend
Kadaver gab.
Zur Zeit kann man zwölf Gräber mit Mumien von Erwachsenen
und Kindern besichtigen.
