In
Lima kann ein Tourist viel erleben. Es gibt viele Plätze und Ecken, die man entdecken und kennenlernen muss, so dass man den Eindruck erhält, dass die Zeit wie im Flug vergeht.
Wenn Sie die "Stadt der Könige" besuchen, nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um das historische Zentrum mit seinen alten Häusern und seinen beeindruckenden Klöstern und Kirchen kennen zu lernen, um die prekolumbinen Reste, die vielen Museen und Plätze zu besichtigen und auch, um das moderne Lima mit seinen hohen Gebäuden und mit den unendlichen Neonlichtern des Nachtlebens von Lima, zu erleben.
Sie werden es nicht bereuen diese Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen:
Historisches Zentrum
Kathedrale von Lima: Sie liegt gegenüber des Hauptplatzes von
Lima; der Baubeginn der Kathedrale fand am Gründungstag
Limas statt, am 18. Januar 1535.
Zu Beginn war es eine bescheidene Kirche; 1564 aber, wurde von Jerónimo de Loayza der Bauplan für eine Kirche von größerer Dimension, ähnlich der Kathedrale von Sevilla, entwickelt.
Im Inneren stechen die Chorstühle hervor, die verschnörkelte Kapelle der "Inmaculada" ("die Unbefleckte") und der Christus aus Elfenbein, gespendet vom spanischen König Carlos V. Hier befinden sich auch die Überreste von Francisco Pizarro.
Santo Domingo: Es ist das älteste Kloster und daher auch ein sehr harmonischer Ort der Stadt. Es besteht aus einer Reihe von Klausuren und Höfen in deren Umgebung die Arbeitsbereiche und Gemeinschaftsräume liegen. Rechts vom Hauptaltar befinden sich die Überreste der Santa Rosa von Lima, San Martín de Porres und Beato Juan Masías.
San Francisco: Diese Kirche wird durch ihre Größe und Farbe als best erbauter architektonischer Komplex in Lateinamerika angesehen und wurde in den Jahren von 1542 bis 1674 erbaut.
Das Kloster, die Klausuren und das Tor sind mit sevillanischen Fliesen verziert. Es gibt auch unterirdische Galerien und Katakomben, die in der Epoche des Vizekönigreiches als Friedhof dienten.
Plätze und Parks
Hauptplatz: Der Hauptplatz Limas ist das Herz der Stadt. Sein Bau wurde am Gründungstag der Stadt begonnen. In den letzten Jahren wurde der Platz renoviert und modernisiert. Der Brunnen aus Bronze wird durch eine Engelstatue "Ángel de la Fama" verziert, welcher in der linken Hand ein Horn hält und in der Rechten eine Fahne, die das Wappen der Stadt und den König zeigt.
Plaza San Martín: Der Platz wurde 1921 zum Hundertsten Jahrestag der Unabhänigkeit Perus eingeweiht. Das Denkmal aus Bronze, zu Ehren des General Don José de San Martín, ist ein Kunstwerk des katalanischen Bildhauers Don Mariano Benlluire.
Der obere Teil des Denkmals zeigt den reitenden Freiheitskämpfer auf dem Weg in die Anden. Das Podest besteht aus Granit und hat die Form einer abgeschnittenen Pyramide mit einem abgestuften Sockel.
Universitätspark: Seine Geschichte geht bis in das Jahr 1870 zurück, als die kolonialen Mauern, die Lima umgaben, zerstört wurden und 20 000 Meter für die Konstruktion eines Platzes bestimmt wurden. Erst 1921 wurde der Platz mit Pflastersteinen ausgelegt und die deutsche Kolonie ließ zum Hundertsten Jahrestag der Unabhängigkeit Perus, eine 30 Meter hohe Turmuhr errichten, welche um 12 Uhr mittags die Nationalhymne spielt.
Pantanos de Villa: Dies ist ein ökologischer Park , welcher im Bezirk von Chorrillos liegt (30 Minuten vom Zentrum der Stadt entfernt). Das Sumpfgelände erstreckt sich über mehr als zweitausend Hektar und ist Zufluchtsstätte und Rastplatz für viele Zugvögel.
Nachtleben in Lima
Das Nachtleben
Limas spielt sich hauptsächlich in Barranco ab. Es ist ein traditioneller Bezirk mit antikem Flair und sehr romantisch. Auch ist es Treffpunkt der Bohemien
Limas.
In diesem Winkel der Stadt verschwindet die Ruhe, sobald es Nacht wird. Hunderte von Nachtschwärmern besuchen die Discotheken, Bars, Restaurants, Pubs und Casinos.
Es gibt aber auch noch andere nächtliche Vergnüngungsplätze. In fast allen Bezirken
Limas kann man das Nachtleben genießen.
Es ist empfehlenswert San Isidro und Miraflores zu besuchen, wo eine enorme Vielfalt an Vergnügungsmöglichkeiten bestehen: Casinos, Discotheken, Bars, Pubs und Peñas Criollas, wo man peruanische Volksmusik und traditionelle Musik des alten
Limas hören kann.