Die
Sachapuyos konstruierten beeindruckende Zitadellen auf den Gipfeln
der Berge, um die
fruchtbaren
Böden aufs Maximum auszunützen. Ihre aus Stein konstruierten
Tempel und Festungen harmonisieren mit der unvergleichlichen Schönheit
der Landschaft dieser Region. Die Festung Kuelap, auf 3.000m Höhe,
ist ein Musterbeispiel für die Grösse dieses Volkes, von
dem man bis jetzt nur sehr wenig weiss.
Die Stadt Kuelap
liegt in der Provinz Amazonas. Sie ist durch ihre Charakteristiken
einzigartig und kann mit keiner anderen archäologischen Stätte
Perus verlichen werden.
Der Name stammt vom Wort "Cónlap", welches die
Bezeichnung für eines in dieser Zone wohnenden Volkes ist.
Kuelap besteht
aus einer Reihe von Aufschüttungen von 15 bis 20 Meter Breite
auf welchen riesige Mauern konstruiert wurden. Hervorragend sind
die Eingänge in Trichterform mit einer Breite von drei Meter
an der Aussenseite und siebzig Zentimeter an der Innenseite.
Einige Forscher
meinen, dass die Stadt, die 1841 von Juan Crisóstomo Nieto
entdeckt wurde, zwischen
500
und 1000 D.C. bewohnt wurde. Man nimmt auch an, dass für die
Konstruktion 25 Millionen m³ an Material verwendet wurde; dies
ist dreimal mehr als für die Keopspyramide in Ägypten.
Aus bis heute
ungeklärten Gründen verliessen die Bewohner von Kuelap
die Stadt vor der Ankunft der Spanier.
Der italienische Wissenschaftler Antonio Raimondi, der Erste, der
diese Zone 1860 erforschte, fand in dieser Stätte das Skelett
eines zwei Meter grossen Mannes und Totenköpfe mit blonden
Haaren. Ein Rätsel, das bis heute nicht geklärt ist.
In Kuelap gibt
es immer noch sehr viel zu entdecken und zu erforschen. Bis jetzt
ist diese Stadt von 584 Meter Länge, 110 Meter Breite und mit
Mauern von 20 Meter Höhe, von Rätseln und Mysterien umhüllt,
die von jedem der sie besucht Besitz ergreift.