Sowohl tags als auch nachts ist
Cusco eine zauberhafte und reizvolle Stadt.
Die Vormittage sind geeignet, um durch die Straßen zu spazieren, die Kirchen zu besichtigen, durch das legendäre Handwerkerviertel San Blas zu laufen, die Bevölkerung kennen zu lernen und die archäologischen Reste in der Umgebung zu besichtigen.
In der Nacht sind die Discotheken, Pubs und Restaurants die größten Attraktivitäten. Das Nachtleben in
Cusco bietet viele Möglichkeiten sich zu vergnügen. Selbst die Anspruchvollsten werden zufriedengestellt.
Wenn man
Cusco besucht, ist es unerlässlich folgende Plätze zu besichtigen:
Kirchen und Klöster, archäologische Stätten, Machu Picchu, Sacsayhuaman und Ollantaytambo.
Kirchen und Klöster
Die Kathedrale: Ursprünglich wurde sie über ein Inkagebäude, dem Suntur Wasi (jetzt: Kirche "Triunfo"), errichtet. Jahre später wurde sie im Kiswarcancha (Palast des Inka Wiracocha) neu konstruiert.
Die Kirche und das Kloster von Santo Domingo: Ohne Zweifel handelt es sich hier um eines der schönsten Zeugnisse der Verschmelzung spanischer und inkaischer Architektur. Diese Kirche wurde über den Qoricancha oder Sonnentempel erbaut.
Die Compañía de Jesús: Sie ist ein wunderschönes Steingebäude, welches unter seinen Schätzen eine Reihe von unvergleichlichen Ölgemälden beherbergt. Sie wurde über dem ehemaligen Amaru Cancha (Schlangenkreis) errichtet.
Kirche und Kloster La Merced: Dieser Komplex wurde 1536 erbaut und ist bekannt für die Aufbewahrung der La Merced, ein Bild aus Gold und Edelsteinen.
Archäologische Stätten

Die inkaischen Konstruktionen, die
Cusco umgeben wie Machu Picchu, Sacsayhuaman und Ollantaytambo, spiegeln durch ihre Pracht und Perfektion die Größe der andinen Kultur wieder.
Machu Picchu: wurde 1911 von Hiram Bingham entdeckt und liegt in der Provinz Urubamba, nahe des Tales von Collpani auf einer Höhe von 2.330 m. Die Zitadelle ist umgeben von üppiger Vegetation, geschmückt von Orchideen der verschiedensten Arten und Farben.
Einige Forscher meinen, dass es eine Festung gewesen sei; andere dagegen behaupten, dass es eine Zitadelle oder ein Kloster war. Kein Zweifel besteht über die Kunst der inkaischen Architekten, welche diesen Komplex erbauten.

Die Zitadelle besteht aus klar definierten Sektoren: ein Agrarsektor, Plätze, Wohnviertel, Wachtürme, Observatorien, Sonnenuhr, etc. Besonders herrausragend sind die Tore und die trapezförmigen Fenster und die Dächer, die nach zwei Seiten geneigt sind und mit Stämmen und Stroh bedeckt waren.
Man gelangt nach Machu Picchu, welches zum Weltkulturerbe erklärt wurde, entweder mit dem Zug oder zu Fuß, indem man den alten Inkaweg entlanggeht, der direkt zur Zitadelle führt. Für die Wanderung benötigt man vier Tage.
Sacsayhuaman
Dieser archäologische Park erstreckt sich über eine Fläche von 3000 Hektar. Sacsayhuaman liegt zwei Kilometer im Norden von
Cusco und wird durch seine speziellen Charakteristiken als einzigartig in der Welt betrachtet.

Für den Bau von Sacsayhuaman verwendeten die Inkas Steinblöcke, die bis zu 9 Meter hoch und 5 Meter breit waren und perfekt ineinander passten. Die Festung ist ungefähr 360 Meter lang, besitzt Tore, Galerien und strategisch angelegte Türme.
Innerhalb des archäologischen Parkes befinden sich außer der Festung von Sacsayhuaman, ein Labyrinth (Kenko), ein Zentrum für Zeremonien und für den Kult der Pachamama; Puca Pucara und Tambomachay, die Inkabäder, wo das Wasser verehrt wurde.
Ollantaytambo
Der archäologische Park von Ollantaytambo liegt 97 Kilometer von
Cusco entfernt. Während der Inkazeit funktionierte Ollantaytambo als administratives, soziales, religiöses und landwirtschaftliches Zentrum.
Ollantaytambo ist eine der Sehenswürdigkeiten während des Ausfluges im heiligen Tal der Inka, am Ufer des Flusses Urubamba oder Wilcamayu, eine wunderschöne Gegend mit archäologischen Attraktionen.
Im heiligen Tal der Inka liegen mehrere Dörfer: Pisac (32 km von
Cusco entfernt), hier befindet sich eine prekolumbine menschliche Niederlassung und Terrassen; Calca (50 km von
Cusco entfernt), bekannt durch die medizinalen, schwefelhaltigen Thermalbäder von Machacancha; Yucay, wo man die Geschicklichkeit und den Fortschritt der Inka bezüglich ihrer landwirtschaftlichen Techniken bewundern kann; Urubamba, das Herz des Tales, ist sehr gut geeignet, um Abenteuersport zu betreiben.