In
der Stadt
Kirchen: Die ältesten Kirchen der Stadt stammen aus dem 16. Jahrhundert, eine Epoche in der sich die ersten religiösen Orden in dieser Gegend niederließen. Die Kirchen Ayacuchos vereinen spanische, lateinische und arabische Elemente mit indigenen Merkmalen wie bearbeitete Steine mit Motiven der lokalen Flora und Fauna.
Unbedingt besucht werden müssen:
- die Kathedrale: mit einer Fassade im Barock- und
Renaissancestil; und drei prozessionartigen Schiffen
- Santo Domingo: im Mudejarstil
- San Augustin: im Renaissancestil
- San Francisco de Paula: die Kanzel dieser Kirche ist eine der
schönsten Ayacuchos
- La Compañía: besitzt eine barocke Fassade aus rosa
und grauen Steinen
Koloniale Häuser: Diese Häuser wurden von reichen Spaniern erbaut, welche die Waren aus den Minen von Huancavelica exportierten. Sie ließen sich aufgrund des milden Klimas in Ayacucho nieder.
Folgende koloniale Häuser sollten besichtigt werden.

Häuser
- Casona Castilla y Zamora: Dieses Haus wurde 1677 konstruiert und befindet sich am Hauptplatz. Einige Forscher meinen, dass die alte Weinlaube, die sich in einem der Innenhöfe befindet, die Erste war, welche die Spanier nach Peru brachten.
- Casona Chacón: Das Haus besitzt zwei große, prächtige Innenhöfe mit soliden Steinbögen. Man nimmt an, dass dieses Haus im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Es befindet sich im Portal Unión am Hauptplatz. Heute beherbergt es das Museum für Volkskunst Joaquín López Antay.
- Casona Jáuregui: Sein Haupttor ist durch die architektonischen Elemente einzigartig in seiner Art; es besitzt Konsolen mit Tierformen, die den Balkon stützen. Dieses Haus befindet sich im Jirón 2 de Mayo N° 210.
Das Künstlerviertel Santa Ana: Hier findet man die Weber und Töpfer der Stadt; weiterhin hat man von hier aus einen wunderbaren Ausblick auf Ayacucho und die umliegenden Felder.
Der Palast des Marqués de Mozobamba: Er wurde von indigenen Maurern konstruiert, die eine solide Mauer aus bearbeiteten Steinen, ähnlich der inkaischen, errichteten. Es war der erste Herrensitz der Stadt und man meint der älteste des Kontinents.
Umgebung
- Kakteenwald "Puyas Raimondi": Er erstreckt sich über eine Fläche von 400 Hektar und besteht aus ungefähr 120 tausend Kakteen, die 80 oder 100 Jahre benötigen, um zu blühen; diese Kakteen können bis zu 14 Meter hoch werden. Dieser Kakteenwald befindet sich 120 km von der Stadt entfernt.
- Archäologischer Komplex der Wari: 20 km im Nordosten befindet sich die alte Hauptstadt des Reiches der Wari; hier stechen Steinstrukturen mit drei übereinander gefügten Etagen hervor; weiters ein Aquädukt, unterirdische Gänge und Reste eines Amphitheaters.
- Pikimachay: Diese Höhle wurde von den ältesten Menschen der Zentralanden bewohnt und befindet sich 20 Minuten (zu Fuß) vom Kilometer 24 der Landstraße Ayacucho - Huanta entfernt.
- Das Dorf und die Pampa von Quinua: malerisches Land der Töpfer und Bauern; liegt 32 km von Ayacucho entfernt. Am Hauptplatz des Dorfes kann man das Haus, in dem die Kapitulation von Ayacucho unterschrieben wurde, besichtigen. Einen Kilometer davon entfernt liegt das historische Schlachtfeld.
- Vilcashuamán: Als der Inka Pachacutec die Völker des Bündnisses Chanca besiegte, befahl er, eine herrschaftliche Zitadelle zu konstruieren, die als administratives und religiöses Zentrum der Inkas aus Cusco diente. Vilcashuamán liegt 120 km von Ayacucho entfernt und ist eine der am besten erhaltenen pre-hispanischen Städte Perus.
