Erforschung
einer Welt geheimnisvoller Schatten. Höhlen mit enormen kulturellen
und historischen Schätzen.... dies sind bevorzugte Orte für
alle jene, die das Verborgene und Unbekannte suchen.
Die Speläologie
erforscht die Welt der Höhlen, die Flora und Fauna, die diese
in ihrem Inneren beherbergen. Es handelt sich um eine Welt ohne
Licht, farblose Pflanzen und Tiere, die sich an die ewige Dunkelheit
angepasst haben. Diese Tiere haben ihre Sinne geschärft und
Strategien entwickelt, um in diesem feindlichen Ambiente überleben
zu können.
Die Höhlen
dienten aber auch den ersten menschlichen Bewohnern als Unterkunft.
Sie wohnten im Inneren der Höhlen und bemalten die Wände
der Felsen mit Szenen aus ihrem täglichen Leben. Ein Leben
voller Gefahren, Entdeckungen, Mühen und Opfer.
In den andinen
Ländern gibt es viele Höhlen für unvergessliche Expeditionen
und Abenteuer. Die Höhle "Humajalanta" ist in Bolivien,
im Bereich von Torotoro (Potosí), die bekannteste und wichtigste,
aufgrund ihrer faszinierenden Struktur. In den Höhlen von Toquepala,
(Tacna, Peru), befinden sich wertvolle Felsmalereien, die mehr als
10 000 Jahre alt sind und von den ersten Bewohnern der Region angefertigt
wurden.
Die Magie der
Dunkelheit setzt sich auch in den Bergen und im Urwald des Inkareiches
fort. Eine der spektakulärsten Expeditionen führt zum
attraktivsten Ort in der Provinz Carchi in Ecuador:zur Grotte Rumichaca.
Im Inneren befindet sich eine kleine Kapelle mit einem Bild der
Jungfrau Maria, das vom Künstler Daniel Reyes geschaffen wurde.
Die grossartige andine Geographie erlaubt zahlreiche Forschungsausflüge
in die "Welt ohne Licht", welche nicht nur Geschichte
beherbergt, sondern auch Geheimnisse und Legenden.