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MANU
Das Reservat Manu wurde
am 26. Juni 1980 vom R.S.N° 151-80-AA-DGFF in einem Teil des Territoriums,
das den nationalen Wald des Manu umfasste, gegründet. Seine Ausdehnung
erstreckt sich über eine Fläche von 257 000 240 Hektar.
Das Reservat von Manu befindet sich im Distrikt von
Fitzcarrald,
in der Provinz Manu, Departament Madre de Dios. Seine exakte Lage
ist der niedere Teil der Quelle des Flusses Manu.
Dieses
Gebiet formt ein repräsentatives Beispiel an Ökosystemen
des tropischen Regenwaldes. Die Topographie seines Territoriums
präsentiert eine flache bis halbwellige Form. Das Reservat
hat eine spezielle Bedeutung als Pufferzone und Kontrollzone des
Nationalparks von Manu.
Da das Reservat
ebenfalls im niederen Urwald liegt, besitzt es eine ähnliche
Flora und Fauna wie der Nationalpark von Manu. Es heben sich Bäume
hervor, die eine Höhe von mehr als 60m erreichen können;
unter ihnen befinden sich: Zedern (Cedrela sp.), Shihuahuaco (Dipterix
sp.), Lupuna (Ceiba sp.), Mata palo (Ficus sp.), Caoba (Swietenia
macrophylla), Tornillo (Cedrelinga catenaeformis), Cetico (Cecropia
sp.), Topa (Ochocroma sp.), Lupuna blanca (Chorisia sp.), etc.;
in den überschwemmten Zonen gibt es: Plantanillos und Aguaje.
Die Fauna betreffend,
findet man Vogelspezien wie: Águila harpía (Harpia
harpyja), Jabiru (Jabiru mycteria), Espátula rosada (Ajaija
ajaja), Wildgans (Neochen jubata), Guacamayo (Ara sp.), Tucan (Ramphastus
sp.), Kondor des Urwaldes (Sarcoramphus papa), Puma garza (Tigrosoma
sp.), Shansho (Opisthocomus hoazin); ferner gibt es Säugetiere
wie: Leoncito (Cebuella pygmaea), Cotomono (Alouatta seniculus),
Maquisapa negro (Ateles paniscus), Mono choro (Lagotrix sp.), Fraile
(Saimiris sciureus), Tapir (Tapirus terrestris), Sajino (Tayassu
tajacu), Biberratten (Pteronura brasiliensis), Otorongo (Panthera
onca) etc.
Unter den Reptilien sind erwähnenswert: weisse Echse (Caiman
crocodilus), schwarzer Kaiman (Melanosunchus niger), Anaconda (Eunectus
murinus), Boa (Corallus sp.), Taricaya (Podocnemis unifilis), und
die Landschildkröte (Geochelone denticulata).
Weiters gibt es eine grosse Vielfalt an Fischen: Zúngaro,
Doncellas und Dorados und eine grosse Anzahl an Pirañas.
Die Klasse der Insekten bilden die grösste Vielfalt an Spezien.
Als Reservat
ermöglicht es, ausser die Flora und Fauna zu schützen,
auch noch zusätzliche Aktionen zur Erhaltung zu setzen und
erlaubt die Anwendung von Führungstechniken für eine bessere
Nützung des Gebiets.
Das Reservat
charakterisiert sich durch eine zunehmende touristische Tätigkeit,
die touristische Attraktivitäten an beiden Seiten des Flusses
Manu und an den Seen dieser Zone anbietet; ferner gibt es Pfade
für Rundgänge und Expeditionen und touristische Infrastruktur,
die strategisch angelegt wurde und eine Ordnung dieser Aktivität
erlaubt.
In dieser Zone
werden auch Forschungsarbeiten durchgeführt und man achtet
auf eine vernünftige Handhabung der Ressourcen.