Das Reservat Alto Cañete
und Cochas-Pachacayo wurde am 4. Jänner 1999, gemäss des
Dekrets N° 001-99-AG, gegründet.
Es befindet sich in den Departamenten Lima (in der Provinz Yauyos)
und Junín (Provinz Jauja). Seine Fläche erstreckt sich
über 176 000 Hektar.
Im Einzugsgebiet des Flusses Cañete fliessen ausnahmsweise
alle für die Erhaltung und für einen vernünftigen
Gebrauch der Ressourcen notwendigen Elemente zusammen.
In diesem Gebiet befindet sich ein interessantes System an hochandinenWasserzonen,
unter denen sich die Lagunen Paucarcocha, Moyococha, Huascacocha
und Yamata hervorheben. Hier können auch Flächen mit Queñual
(Polylepis sp.), eine endemische Gattung der andinen Region, gefunden
werden, welche vom peruanischen Staat geschützt werden, so
wie hochandine Cactáceas und Poáceas.
Dieses Reservat schützt repräsentative Beispiele der südlichen
subtropischen Anden Perus, welche das feucht-tropische Gebirgsland
und die tropische Bergsteppe miteinschliessen.
Zu den Hauptzielen
des Reservats Alto Cañete und Cochas-Pachacayo zählen:
die Verfügbarkeit von Qualitätswasser für die Bevölkerung
aufrechtzuerhalten; Schutz der Systeme der hochandinen Lagunen,
die sich in dieser Zone befinden, da diese den Lebensraum für
einheimische und Zugvögel darstellen; Wiederaufforstung des
zerstörten Habitats, um die lokale biologische Diversität
zu schützen und um dieses Gebiet in eine attraktive touristische
Zone zu verwandeln, wo auch Ökotourismus und Abenteuersport
betrieben werden kann; weiters will man die Entwicklung einer vernünftigen
Nutzung der natürlichen Ressourcen fördern.