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MANGLARES DE TUMBES
Das nationale Schutzgebiet
Manglares de Tumbes wurde am 2. März 1988, gemäss des Dekrets
N° 018-88-AG, gegründet.
Dieses Gebiet ist sehr wichtig, da es das einzige
repräsentative
Beispiel an Mangrovenwälder in Peru darstellt. Es liegt im Departament
Tumbes, in der Provinz Zarumilla und erstreckt sich über eine
Fläche von 2972 Hektar.
Diese Zone ist
ein Rückzugsgebiet der Tiere, vor allem in der Trockenzeit,
und sie ist auch Nistplatz für viele Spezien von Schalentieren,
Vögeln und Säugetiere.
Die Mangroven
formen eine natürliche Barriere gegen die Erusion, die von
den Wellen und dem Meer verursacht werden. Dieses natürliche
Gebiet ist bisher nur wenig bekannt und bietet günstige Bedingungen
für die Entwicklung von erzieherischen, touristischen und erholsamen
Aktivitäten.
Der Mangrovenbestand
in Tumbes wird in vier Spezien typisiert: rote Mangrove (Rhizophora
mangle), salzige Mangrove (Avicennia germinans), weisse Mangrove
(Laguncularia racemosa) und "Knopf" Mangrove (Conocarpus
erectus).
Im Gewässer
existiert eine vielfältige Fauna. Es wurden 33 Schneckenspezien,
34 Spezien Schalentiere, 24 Weichtierspezien mit Muscheln und 105
Fischspezien festgestellt. Diese stellen eine wichtige Ressource
für die Ernährung der lokalen Bevölkerung.
Die Mangroven
sind auch Rückzugsgebiet für Krokodile (Crocodylus acutus);
eine Spezie, die vom Aussterben bedroht ist.
Diese Zone beherbergt
zahlreiche Vogelspezien wie: verschiedene Reiherspezien und Fregattvögel
(Fregata magnificens) unter anderen.
Bei den Säugetieren wurde der Mangrovenbär oder Mapache
(Procyon cancrivorus) registriert.
Das Hauptziel
des nationalen Schutzgebietes Manglares de Tumbes ist, die Mangrovenwälder
und die dort lebende Fauna, im speziellen die Wassertiere, zu schützen.