AMPAY
Das nationale Schutzgebiet
Ampay wurde am 23. Juli 1987, gemäss des Dekrets N° 042-87-AG,
gegründet. Seinen Namen verdankt es dem letscher Ampay, der über
die Stadt Abancay wacht; und es ist auch der Name der Wälder,
die die benachbarten Wälder bedecken.
Dieses Schutzgebiet liegt im Departament Apurímac, in der
Provinz
von Abancay, Distrikt Tamburco. Seine Fläche erstreckt sich über
3635,5 Hektar.
Zu seiner wilden
Fauna gehören Säugetiere wie: andiner Fuchs (Pseudalopex
culpaeus), Hirsch oder Rotwild (Odocoileus virginianus), Vizcacha
(Lagidium peruanum), Taruca (Hippocamelus antisensis) und Vögel
wie: andine Möwe (Larus serranus) und der andine Kondor (Vultur
gryphus).
Die Flora charakterisiert
sich durch Intimpa (Podocarpus glomeratus), die Wälder auf
den Hängen der Hügel bilden. Das Vorhandensein der Vegetation
in grosser Höhe verleiht der Landschaft eine aussergewöhnliche
Schönheit, welche durch die Gletscher und die Dürre der
umliegenden Berge noch verstärkt wird.
Hier kann man wunderschöne Weiden finden, bedeckt mit riesigen
Lupinen (Lupinus sp.) mit blauen Blüten, mit Kräuter mit
gelben Blüten, Zapatitos (Calceolaria sp.) und auch mit verschiedenen
Spezien an Orchideen.
In diesem Schutzgebiet
befinden sich zwei Lagunen; die spektakulärste ist die Lagune
Uspaccocha, die wie ein riesiger Krater aussieht. Im Wasser der
Lagunen spiegeln sich die schneebedeckten Gipfel des Ampay.
Das Hauptziel
des nationalen Schutzgebietes Ampay ist, die Waldbestände der
Intimpa, die Fauna dieser Zone und die zwei Hauptlagunen zu schützen.