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Dieses Reservat wurde
am 28. April 1988, gemäss der Verordnung N° 0193-88-AG-DGFF,
gegründet.
Es befindet sich im Departament Pasco, Provinz Oxapampa, Distrikt
Palcazú.
Dieses Reservat ist ein Gebiet, welches zum Erhalt der
wilden
Fauna zugunsten der einheimischen Dorfgemeinschaften gegründet
wurde. In diesem Bereich gibt es zehn einheimische Dorfgemeinschaften,
welche die Fauna für ihre traditionelle Ernährung nutzten
und auch heute noch nützen.
Der Bereich des Reservats ist Teil des Schutzsystems des Tales Palcazú,
des Nationalparks Yanachaga - Chemillén und des geschützten
Waldes San Martín - San Carlos. In diesem Bereich können
die einheimischen Gemeinschaften Amuesha oder Yanesha die Ressourcen
der Fauna mittels einer vernünftigen Planung und Handhabung,
für ihre Ernährung nützen.
Im Tal Palcazú erfüllt die Fauna, wozu auch die Fische
gezählt werden, eine wichtige soziale Funktion, da diese eine
wertvolle Eiweissquelle für die Bevölkerung der Zone darstellt.
Zu den Spezien von grosser wirtschaftlicher Bedeutung zählen
Säugetiere wie Rotwild (Mazama americana), Majaz (Agouti paca),
Sajino (Tayassu tajacu), Huangana (Tayassu pecari), Quirquincho
(Dasypus novemcinctus), Misho oder Añuje (Dasyprocta sp.)
und Affen wie Ateles sp. und Lagothrix sp.
Von den Vögeln wird vor allem der Pucacunga (Penelope jacquacu)
genützt und bei den Fischen: Z´ngaro (Pseudopimelodus
sp.), Boquichico (Prochilodus sp.), Sábalo (Pseudoplatystoma
sp.) und Lisa (Leporinus sp.).
Eines der Hauptzwecke dieses Reservats ist das Einzugsgebiet des
Palcazú zu schützen und zu bewahren und die Flora und
Fauna der Region aufrechtzuerhalten mit dem Ziel die alten Territorien
der Yanesha, die diese Zone schon seit ewiger Zeit bewohnen, zurückzufordern.
Das Volk der Yanesha soll an diesem Platz eine harmonische Beziehung
zur Natur, die sie immer hatten, wiederfinden. (Im Augenblick ist
dieses Volk fast vollständig in die Wirtschaft der Stadt und
in die Marktwirtschaft eingegliedert und betreibt eine nicht traditionelle
Landwirtschaft.) Auf diese Art und Weise haben die Yanesha Zugang
zu einem Gebiet, das unverändert ist und keinem sozioökonomischen
Druck der wachsenden Bevölkerung unterliegt.