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EL ANGOLO
Dieses Jagdgebiet wurde
am 1. Juli 1975, gemäss der Verordnung N° 0264-75-AG, gegründet.
Aufgrund eines Antrages der peruanischen Regierung wurde das Programm
"Mensch und Biosphäre" von der UNESCO als Teil des
Reservats der Biosphäre des Nordostens, gemeinsam mit dem Nationalpark
Cerros de Amotape und dem Reservat von Tumbes, gegründet.
Es befindet sich im Departament Piura, in den Provinzen Sullana
und Talara und erstreckt sich über eine Fläche von 65
000 Hektar.
In diesem Gebiet wurden 19 Spezien von Hülsenfrüchten,
15 Asteraceas, 12 Poaceas, 8 Solanaceas, 7 Cactaceas, 7 Bromelien
und 2 Spezien von Orchideen gefunden. Ebenso wurden verschiedene
Spezien von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Parasiten
registriert. Hervorragend hierbei sind: Angolo (Pithecellobium multiflorum),
welcher dieser Zone seinen Namen verleiht, Zedern (Bombax sp.),
Frejolillo oder Porotillo (Erythrina sp.), Johannisbrotbaum (Prosopis
juliflora), Hualtaco (Loxopterygium huasango) und Mandelbaum (Geoffroya
striata).
Die Fauna betreffend
gibt es 17 Spezien von Säugetieren, 150 Vogelspezien, 13 Repilien
und 10 Fischspezien. Hierbei heben sich hervor: Puma (Puma concolor),
graues Wild (Odocoileus virginianus), Eichhörnchen mit weissem
Nacken (Sciurus stramineus), Rebhuhn (Nothoprocta pentlandii), Guarahuau
(Phalcoboenus albogularis), Lechuza (Athene cunicularia), Colambo
(Boa constrictor ortonii) und Macanche (Bothrops sp.)
Der Hauptzweck
diess Jagdgebietes ist, den trockenen Äquatorialwald und seine
Ressourcen der Fauna zu bewahren, an hand einer vernünftigen
Führung und Handhabung der wilden Fauna, um auf diese Weise
mit dem Jagdsport-Tourismus die regionale sozioökonomische
Entwicklung zu fördern.